Toyota Camry Hybrid 2019 Fahrbericht

Toyota Camry Hybrid 2019 Fahrbericht

Toyota Camry Hybrid (218 PS) – Erster Fahrbericht I Test-Drive I Review.

In Deutschland – das kann man mit Fug und Recht behaupten – war der Toyota Camry bisher ein Nobody. Zu schwer tat er sich gegen seine Wettbewerber von Volkswagen, Ford, Opel, Peugeot, Kia oder Hyundai. Das lag vor allem an seinem Design, das nicht auf den hiesigen Geschmack zugeschnitten war. So wurde er schließlich im Jahr 2004 in Deutschland vom Markt genommen. Weltweit betrachtet sieht das allerdings anders aus.
Denn im Lauf der Jahre wurde der Camry zur meistverkauften Mittelklasse-Limousine auf dem Globus. Seit seiner Markteinführung im Jahr 1982 konnten die Japaner 19 Millionen Camrys an den Mann oder die Frau bringen. Was ihn so erfolgreich machte? Jedenfalls nicht seine Optik. Was dann? Es ist schlicht: Der Camry ist zuverlässig und überzeugt mit hohem Alltagsnutzen.

Die Zeiten, in denen der Camry mit einem 6-Zylinder angeboten wurde, sind – leider – passé. Für Erfolg sorgen in Zeiten von „Diesel-Gate“ in Europa Hybrid-Antriebe mit geringen Verbrauchswerten.
Auch beim Design des neuen Modells hat Toyota die europäische Kundschaft offenbar wieder in den Fokus genommen. Das Blechkleid des Camry ist zwar nach wie vor nicht extravagant geschnitten, aber das ist jenes vom vergleichbaren VW (Passat) bekanntlich auch nicht. Wer die große Zahl der Kunden im Auge hat, der muss beim Design massentauglich sein. Sollte also nicht anecken, nicht polarisieren.

Toyota Camry Hybrid 2019 Fahrbericht

Und das ist in meinen Augen beim neuen Camry gelungen. Auch wenn der dominante Kühlergrill ins Auge springt, können die Proportion der räumlich geformten Motorhaube, die schnörkellose Seitenlinie und das sportlich-kraftvolle Heck mit seiner coupehaft nach hinten auslaufenden Linie gefallen. Insbesondere das Heck erinnert mich an BMWs 5er, die Fensterlinie an den ersten Panamera.

Und nun zu den sachlichen Eigenschaften des Camry. Das Raumangebot des 4,89 langen Mittelklasse-Modells (D/E-Segment) hat gegenüber dem Vorgänger zugelegt. Die vorderen Sitze eignen sich bestens auch für groß gewachsene, europäische Nutzer.
Sie sind schon in der Basis-Ausstattung (Business) mit Leder bezogen und elektrisch einstellbar. Die verwendeten Materialien, an vielen Stellen Soft-Touch, können sich sehen lassen.
Der Gepäckraum fasst nun 524 Liter. Im Verhältnis 60:40 können die Lehnen der Rücksitze umgeklappt werden und so den Wagen für lange Gegenstände bis nahezu 2 Meter Länge nutzbar machen.
Ausschließlich mit Hybrid-Antrieb

Der Camry Hybrid stellt 218 PS als Systemleistung bereit. Dazu steuert der 2,5-Liter-Benzin-Verbrenner 177 PS (131 kW) bei, der E-Motor kann bis zu 120 PS Leistung dazu geben. Im normalen Fahrbetrieb übersetzt das CVT-Getriebe (das ist eine Art Automatikgetriebe, bei dem man nicht schalten muss) die Kraft der Motoren klaglos. Nur wenn man ihm die Sporen gibt, dreht der Benziner deutlich vernehmbar hoch.

Aber das sportliche Gehetze ist ohnehin nicht die Sache dieser Business-Limousine. Als Norm-Verbrauchswert gibt Toyota 4,3 Liter (ab 98 Gramm CO2 je Kilometer) an. Unsere Versuche, den Verbrauch während der Testfahrten zu optimieren ergab einen Wert von 5,2 Litern je 100 Kilometer. In Phasen ausgesprochen dynamischen Vortriebs zeigt der Bordcomputer 7,2 Liter an. Im reinen E-Modus erreicht der der Camry Hybrid bis zu 50 Stundenkilometer. Seine elektrische Reichweite generiert der Camry aus Rekuperation und Speicherung, daraus ergibt sich eine ausschließlich elektrisch getriebene Reichweite von 2 bis 3 Kilometern. Eine Plug-in-Hybrid-Variante ist für den Camry aktuell nicht verfügbar.

Der Preis des Toyota Camry Hybrid in der schlichteren Business-Ausstattung beginnt bei 39.900 Euro. Darin beinhaltet sind unter anderem ein Pre-Collision-System mit Fußgängererkennung, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung inklusive Spurhalte-Assistent, 17 Zoll Alus, ein 7-Zoll-Touchscreen mit Rückfahrkamera, eine Klima-Automatik, das Smart-Entry-System, die elektrisch verstellbaren, lederbezogenen Vordersitze mit Lordose-Stütze und Sitzheizung. Für 42.400 Euro gibt es dann noch mehr Ausstattung, Sicherheit und Komfort. So etwa LED Frontscheinwerfer, mehrere moderne Assistenz-Systeme und 18 Zoll Alu-Schlappen.

Übrigens: Weder einen Allradantrieb, noch eine Kombi-Versionen soll es für den Camry geben, so die Toyota-Verantwortlichen auf unsere Nachfrage.

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