Lexus Design Award 2020

Lexus Design Award 2020

Sechs innovative Lösungen für eine bessere Zukunft – Finalisten des Design-Wettbewerbs bekanntgegeben

    • Rekordbeteiligung: Mehr als 2.000 Bewerbungen aus 79 Ländern
    • Finalisten kommen aus den USA, China, Europa, Pakistan und Kenia
    • Großes Finale im Rahmen der Milan Design Week 2020

Köln, 29. Januar 2020. Die sechs Finalisten für den Lexus Design Award 2020 stehen fest. Die jungen Nachwuchs-Designer kommen aus den USA, China, Europa, Pakistan und Kenia und erhalten nun die Gelegenheit, aus ihren Entwürfen Prototypen zu entwickeln. Dazu werden sie im weiteren Verlauf des Wettbewerbs von namhaften Design-Experten unterstützt und mit jeweils rund 25.000 Euro gefördert.

Der Lexus Design Award, der in diesem Jahr zum achten Mal ausgetragen wird, bietet jungen Kreativen eine einzigartige Plattform, ihr Talent zu zeigen und weiterzuentwickeln. Noch nie war das Interesse größer: 2.042 Bewerbungen aus 79 Ländern wurden diesmal eingereicht. Die Entwürfe wurden danach beurteilt, wie sie drei der wesentlichen Grundsätze der Marke Lexus – Anticipate (Antizipieren), Innovate (Erfinden) und Captivate (Faszinieren) – zum Ausdruck bringen und dabei ein Design entwickeln, das zu einer besseren Zukunft beitragen kann.

Die Finalisten des Lexus Design Award 2020 im Überblick

  • Scales von Sutherlin Santo (USA)
    Ein modulares Kohlenstoff-Luftfiltersystem, zusammengesetzt aus Biopolymer-Modulen, die per 3D-Druck entstanden sind.
  • Feltscape von Théophile Peju & Salvatore Cicero (Frankreich, Italien/in Großbritannien ansässig)
    Eine atmende Filzwolke, die mit Mensch und Raum in Verbindung tritt und das Wohlbefinden steigert.
  • Flash Pak von Yaokun Wu (China/in den USA ansässig)
    Ein intelligenter Überlebensapparat, der junge Schüler/Studenten bei Sturzfluten schützt und ihnen dabei hilft, zusammen zu bleiben.
  • Lick von Irina Samoilova (Russland)
    Ein tragbarer Körperreiniger, dessen spezielle Oberfläche der Zunge einer Katze ähnelt.
  • Open Source Communities von BellTower (Kenia)
    Ein Projekt, das die Zukunft intelligenter nachhaltiger Gemeinschaften in Entwicklungsländern mit Hilfe von Open-Source-Haushaltsplänen untersucht.
  • Pursewit von Aqsa Ajmal (Pakistan)
    Eine leicht bedienbare Nähmaschine, die Sehbehinderten ein eigenes Einkommen ermöglicht.

„Die diesjährigen Finalisten des Lexus Design Award sprechen die beiden wichtigen Themen Bewusstsein und Umwelt an“, sagt Technologe und Jury-Mitglied John Maeda. „Beides gewinnt angesichts der Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf unsere Welt immer mehr an Bedeutung. Diese Designprojekte stellen nicht nur Fragen, sondern liefern auch konkrete Antworten, die auf innovativer Argumentation und praktizierten Meinungen über Technik basieren. Es war nicht einfach, die riesige Anzahl an Bewerbungen auf eine kleine Sammlung repräsentativer Arbeiten zu reduzieren. Aber die Zusammenarbeit mit Juroren wie Jeanne Gang und Paola Antonelli, die über ein breites Wissen über transformative Designprojekte verfügen, machte die Aufgabe leichter. Ich habe meine Technologie- und Business-Perspektive eingebracht, um sowohl die technische als auch die finanzielle Machbarkeit zu beurteilen. Am Ende haben wir die richtige Mischung faszinierender Projekte gefunden, um die Themen Körper und Geist zu repräsentieren, die so wichtig für unsere Zukunft sind.“

Im Januar reisten die sechs Finalisten zu einem Workshop nach New York City, wo sie auf die vier renommierten Mentoren Joe Doucet, Bethan Gray, Philippe Malouin und Shohei Shigematsu trafen. Mit dem Workshop, der im Markenzentrum „Intersect by Lexus“ stattfand, wurde ein anhaltender Austausch zwischen den Finalisten und ihren Mentoren in Gang gesetzt. Das große Finale findet im April auf der Milan Design Week* statt, wo die Finalisten ihre fertiggestellten Prototypen der Öffentlichkeit präsentieren und die Juroren Paola Antonelli, Jeanne Gang, John Maeda und Simon Humphries den Gewinnerbeitrag küren.

Die Finalisten des Lexus Design Award 2020 im Detail

Name des Werks: Bio.Scales

Bio.Scales sind Biopolymer-Filter aus natürlichen, ökologischen Materialien, die Kohlenstoffverbindungen und andere Schadstoffe aus der Luft filtern. Das modulare, im 3D-Drucker entstandene System ist anpassbar und trägt dazu bei, die Luftqualität in jeder Art von Lebensraum zu verbessern.

Name der Designer: Sutherlin Santo (USA)

Paul und Garrett Sutherlin Santo sind Designer aus Los Angeles. Mit ihrer Arbeit versuchen sie eine Zukunft zu entwerfen, in der die Verbindung des Designs zu Natur und Technologie symmetrisch ist. Dazu erforschen sie das Verhältnis von entstehenden digitalen Prozessen, ökologischen Materialien und traditionellem Handwerk.

Name des Werks: Feltscape

Feltscape ist eine atmende Wolke aus Filz und thermoplastischem Kunststoff. Sie fängt Geräusche ein und passt die Eigenschaften von Innenraumakustik und -beleuchtung an. Feltscape ist das Ergebnis eines innovativen Herstellungsverfahrens, das Haute-Couture-Techniken mit zusätzlicher Roboterfertigung kombiniert.

Name der Designer: Théophile Peju & Salvatore Cicero (Frankreich, Italien/in Großbritannien ansässig)

Théophile Peju & Salvatore Cicero sind Architektur-Designer aus London. Sie sind Absolventen der Bartlett School of Architecture – UCL, wo sie an textilen Verbundstoffen geforscht haben. Ihr Designansatz beruht auf persönlichen Erfahrungen und kombiniert traditionelle Handwerkskunst mit innovativen automatisierten Herstellungstechniken.

Name des Werks: Flash Pak

Flash Pak ist ein intelligenter Überlebensapparat, der wie eine Rettungsweste funktioniert und Schüler/Studenten bei einer Sturzflut mit Hilfe eines haptischen Navigationssystems mit LED-Leuchten in Sicherheit führt. Er bläst sich auf und kann sowohl allein genutzt als auch mit anderen Flash Paks verbunden werden, um die Gruppe wie ein Floß zusammenzuhalten.

Name des Designers: Yaokun Wu (China/in den USA ansässig)

Yaokun Wu studiert Industriedesign am Pratt Institute in Brooklyn, New York. Er ist dankbar für alles, was er hat, und möchte mit Design anderen Menschen helfen, die diese Hilfe am meisten benötigen. Er glaubt: Design ist allgegenwärtig, aber nur was anderen Menschen Wärme bringt, wird nicht vergessen.

Name des Werks: Lick

Lick ist ein tragbarer Körperreiniger für Menschen, die nicht selbst ein Bad benutzen können. Die Oberfläche ähnelt der Zunge einer Katze und reinigt den Körper so, wie Katzen ihren Körper reinigen.

Name der Designerin: Irina Samoilova (Russland)

Irina Samoilova ist Produkt- und Möbeldesignerin. Derzeit studiert sie Möbeldesign an der Stroganow-Akademie für Design und Angewandte Künste in Moskau. Bevor sie mit einem neuen Design beginnt, beschäftigt sie sich zunächst mit Formen in der Tierwelt und wie diese Formen in der Natur funktionieren.

Name des Werks: Open Source Communities

Open Source Communities ist der Vorschlag für eine effiziente Gestaltung von Gemeinschaften in Entwicklungsländern mit Hilfe von intelligenten Open-Source-Plänen. Die Designer wollen herausfinden, wie sich diese Designs so weiterentwickeln lassen, dass nachhaltige vernetzte Haushalte entstehen.

Name der Designer: BellTower (Kenia) – John Brian Kamau, Joyce Wairimu Gachiri, Ian Githegi Kamau, Esther Wanjiku Kamau und Arvin Booker Kamau

BellTower wurde 2014 mit der Vision gegründet, Probleme mit Hilfe von Open-Source-Systemen und Technologien zu lösen. Ziel war es, ein Team mit Fähigkeiten in Risikomanagement, Informationstechnik, Design, Projektmanagement und Strategie zusammenzustellen, um ein Open-Source-Gemeinschaftsmodell für persönliche, gewerbliche und industrielle Bedürfnisse aufzubauen.

Name des Werks: Pursewit

Der Pursewit lädt mit seinem schlanken neuen Design geradezu zum Nähen ein! Mit ihrer vereinfachten und intuitiven Bedienung eignet sich die Nähmaschine speziell für Sehbehinderte.

Name der Designerin: Aqsa Ajmal (Pakistan)

Aqsa Ajmal ist Industriedesignern und Absolventin der Staatlichen Universität für Wissenschaft und Technologie. Design ist für sie ein Instrument zum Lösen von Problemen, das Beziehungen zwischen Ideen und der Realität herstellt. Mit Hilfe von Interaktionen und eigenen Erfahrungen will sie die Verbindung zwischen Menschen und Produkten verbessern.

Die Juroren im Überblick

Paola Antonelli / Chefkuratorin für Architektur und Design im MoMA, New York

Paola Antonelli ist Chefkuratorin für Architektur und Design am Museum of Modern Art und fungiert dort auch als Direktorin für Forschung und Entwicklung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis für Design so lange zu fördern, bis sein positiver Einfluss auf die Welt überall anerkannt wird. Ihre Arbeit untersucht die Einflüsse auf unseren Alltag, bezieht häufig übersehene Objekte und Praktiken mit ein und kombiniert Design, Architektur, Kunst, Wissenschaft und Technik. Sie hat rund um die Welt zahlreiche Ausstellungen kuratiert, Bücher geschrieben und lektoriert. Unterrichtet hat sie unter anderem an der University of California, Los Angeles, und an der Harvard Graduate School of Design.

Nach ihrer Arbeit an der 22. Triennale di Milano, die sich unter dem Titel „Broken Nature“ der Idee eines wiederherstellenden Designs widmete, arbeitet sie nun an „Material Ecology“, einer Ausstellung mit Arbeiten der Architektin Neri Oxman, die im Februar 2020 im MoMA eröffnet wird, an mehreren neuen Ausgaben ihrer MoMa-Salons zu Forschung und Entwicklung, sowie an zwei Büchern: an einer Essay-Sammlung über modernes Design und an „Design Bites“, einem Buch über Lebensmittel aus aller Welt, die als Design-Beispiele dienen.

Jeanne Gang / Architektin, Mitbegründerin und Partnerin von Studio Gang

Jeanne Gang, Mitglied des American Institute of Architects, ist Mitbegründerin und Partnerin des international renommierten Architektur- und Städtebaubüros Studio Gang. Das Büro ist für seinen Ansatz bekannt, der über die herkömmlichen Grenzen der Architektur hinausgeht und die Beziehungen zwischen Individuen, Gemeinschaften und ihrer Umwelt in den Vordergrund stellt. Jeannes vielfältiges, preisgekröntes Portfolio umfasst Arbeiten in ganz Amerika und Europa. Dazu gehören der Aqua Tower in Chicago, eine Erweiterung des American Museum of Natural History in New York und die neue Botschaft der Vereinigten Staaten in Brasilia. Als MacArthur Fellow und Professorin für Architektur an der Harvard Graduate School of Design wurde Jeanne in diesem Jahr vom TIME Magazine zu einer der einflussreichsten Personen der Welt gewählt und erhielt ihren bisher größten Auftrag: das rund 200.000 Quadratmeter große O’Hare Global Terminal in Chicago.

John Maeda / Technologe & Chief Experience Officer bei Publicis Sapient

John Maeda ist ein amerikanischer Technologe, Designer, Ingenieur, Künstler, Investor, Autor und Lehrer. Er wurde kürzlich zum Chief Experience Officer bei Publicis Sapient ernannt, dem Technologieberatungs- und Delivery-Bereich des Kommunikations- und Marketingkonzerns Publicis. Zuvor war er bei Automattic, der Muttergesellschaft von WordPress.com, und der Risikokapitalgesellschaft Kleiner Perkins, leitete die Forschung am MIT Media Lab und war Präsident der Rhode Island School of Design.

Maeda wurde vom Magazin „Esquire“ zu den „75 einflussreichsten Menschen des 21. Jahrhunderts” gezählt und nutzt seinen vielfältigen Hintergrund als MIT-geprüfter Ingenieur, preisgekrönter Designer und Führungspersönlichkeit, um Menschen und Ideen zusammenzubringen. Er ist Autor mehrerer bekannter Bücher, darunter „The Laws of Simplicity and Redesigning Leadership“. Sein neues Buch „How to Speak Machine“ ist im November 2019 erschienen. Er ist als Redner auf der ganzen Welt aufgetreten, von Davos bis Peking, von São Paulo bis New York, und seine TED Talks wurden millionenfach gesehen.

Simon Humphries / Leiter Toyota & Lexus Global Design

Simon Humphries wurde 2018 zum Leiter Global Design von Toyota und Lexus ernannt. Als Chef des Lexus Global Designs strebt Humphries danach, die besonderen Werte von Lexus zu einer Markenphilosophie zu formen, dabei das japanische Erbe von Lexus zu berücksichtigen und eine Designrichtung zu etablieren, die für Nutzer in aller Welt relevant ist.

Humphries arbeitet seit 1994 für das Unternehmen. Zu seinen vielen Funktionen und Aufgaben zählte unter anderem der Entwurf des Diabolo-Kühlergrills, der zu einem Markenzeichen von Lexus geworden ist. 2016 wurde er Präsident des europäischen Designzentrums ED2, wo sein Team die Entwicklung von Mobilitätskonzepten wie dem Toyota e-Palette vorantrieb – und damit den Wandel der Marke von einem Automobil- zu einem Mobilitätsunternehmen. Die Design-Karriere von Humphries begann 1988, als er in Großbritannien mit dem Royal Society of Arts Bursary Prize für Produktdesgin ausgezeichnet wurde. Durch diese Auszeichnung erhielt er die Chance, für Sony zu arbeiten – das war die Initialzündung für seine Leidenschaft, in Japan zu leben und zu arbeiten. In seiner Freizeit genießt er das Schreinern und restauriert ein 100 Jahre altes japanisches Bauernhaus.

Die Mentoren im Überblick

Joe Doucet / Gründer von Joe Doucet X Partners

Joe Doucet ist Designer, Unternehmer, Erfinder und Kreativdirektor und zählt aktuell zu den gefragtesten kreativen Talenten in Amerika. Nach seinem Abschluss am Art Center College of Design begann Doucet, seine Vision in Produkte, Möbel, Umwelt und Technologie umzusetzen, um Lösungen für tägliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Seine Arbeit verbindet geschickt Funktion und optische Attraktivität und vermittelt dadurch Bedeutung und Botschaft in verschiedenen Schichten. Doucet ist überzeugt, dass Design und vor allem der Denkprozess eines Designers eine größere Rolle bei der Entwicklung von Innovationen und Problemlösungen sowie der Ästhetik spielen können. Er hält für seine Designs und Erfindungen zahlreiche Patente.

Doucets Arbeiten wurden weltweit ausgestellt, unter anderem im London Design Museum und bei der Biennale International Design in Saint-Etienne. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, darunter einen World Technology Award for Design Innovation und mehrere Good Design Awards. Vom Surface Magazine wurde er zum einzigen AvantGuardian for Design ernannt. 2017 gewann er als Produktdesigner den Smithsonian Cooper-Hewitt National Design Award 2017 – die höchste Auszeichnung in seinem Bereich.  Zudem hat Doucet eine Vielzahl von Unternehmen gegründet, die darauf abzielen, die Welt durch Design zu einem besseren Ort zu machen, darunter OTHR und Citizen A.

Bethan Gray / Kreativdirektorin

Bethan Gray aus London ist eine der bekanntesten Möbel- und Haushaltsdesignerinnen Großbritanniens und wurde mit vier Elle Decoration British Design Awards ausgezeichnet, darunter mit dem begehrten Best British Designer. Ihre Arbeiten sind umfassend in den globalen Medien vertreten; sie hat in London, Mailand, Paris, New York und Dubai ausgestellt.

Bethans Vorfahren unternahmen eine unglaubliche Reise durch die Kontinente – Bethan hat viele der Orte besucht, die sie durchquert haben, inspiriert von der Liebe zum Reisen, zur Kunst und zur Kultur. Heute ist es ihre Mission, die aktuelle Relevanz traditioneller Techniken aus diesen Regionen zu vermitteln und dadurch sowohl kulturelle Narrative als auch handwerkliche Fähigkeiten am Leben zu erhalten. Sie glaubt an die Kraft, Geschichten durch Handwerk und Design zu erzählen, und hat Joint Ventures gegründet, mit denen sie über 400 meisterhafte Handwerker weltweit unterstützt.

Das 2008 gegründete Unternehmen Bethan Gray Design kreiert luxuriöse, handgefertigte Kollektionen von Möbeln und Wohnaccessoires, die über globale Händler wie Harrods, Liberty und Lane Crawford verkauft werden. In ihrem eigenen Büro in London fördert und vernetzt sie neue Designtalente und betreut aufstrebende Designerinnen. Vor kurzem hat sie gemeinsam mit der Cardiff Metropolitan University einen Preis für Frauen im Handwerk ins Leben gerufen.

Philippe Malouin / Direktor Philippe Malouin Studio

Der Britisch-Kanadier Philippe Malouin besitzt einen Bachelor-Abschluss an der Design Academy Eindhoven. Er studierte auch an der École Nationale Supérieure de Création Industrielle in Paris und an der Universität Montreal.

Nachdem er für den englischen Designer Tom Dixon gearbeitet hatte, gründete er 2008 sein eigenes Studio. Von 2012 bis 2015 unterrichtete er am Royal College of Art in London. Zudem ist er Direktor des Architekten- und Innenarchitektenbüros POST-OFFICE. Sein vielfältiges Portfolio umfasst Tische, Teppiche, Stühle, Leuchten, Kunstgegenstände und Installationen. Auf der Liste seiner Kunden stehen SCP, Marsotto Edizioni, Resident, OTHR, Hem, Ace Hotel, Matter-Made, Established & Sons, Roll & Hill, 1882 ltd., Kvadrat, Umbra Shift, Caesarstone, IZÉ, Swarovski, Bloomberg, Aesop und Touch Digital.

Philippe wird durch die Design-Galerie Salon 94 in New York City vertreten und wurde kürzlich vom Wallpaper-Magazin als „Designer des Jahres“ ausgezeichnet. Philippe lebt und arbeitet in London, wo er sein Designstudio betreibt.

Shohei Shigematsu / Partner und Direktor des OMA New York

Shohei Shigematsu kam 1998 zum OMA (Office for Metropolitan Architecture), leitet seit 2006 das New Yorker Büro und ist seit 2008 Partner. Zu seinen vor kurzem abgeschlossenen Projekten zählen die Renovierung der Sotheby’s Zentrale in New York, luxuriöse Hochhaustürme in San Francisco und Miami und das erste neu erstellte Gebäude von OMA in New York City, eine Wohnanlage an der 121 East 22nd Street.

Sho hat auch Entwürfe für kulturelle Einrichtungen wie das Quebec National Beaux Arts Museum und das Faena Arts Center in Miami Beach erstellt. Zu den aktuell laufenden Projekten zählen der Ausbau des Kunstmuseums Albright-Knox-Gundlach in Buffalo und ein zweites Gebäude für das New Museum. Darüber hinaus hat Sho Ausstellungen für Prada, die Architektur-Biennale in Venedig, das Metropolitan Museum of Art, Park Avenue Armory und die erste US-Retrospektive von Dior im Denver Art Museum und im Dallas Museum of Art entworfen. Er leitet die Projekte von OMA in Japan, darunter ein neues Geschäftszentrum in Fukuoka (2020) und den ersten gemischt genutzten Turm von OMA in Tokio für Mori Building Co, Ltd. (2022).

Sho ist Designkritiker an der Harvard Graduate School of Design und hat Vorträge auf der TED und auf der „Wired Japan“-Konferenz sowie an Universitäten auf der ganzen Welt gehalten.

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